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Zusammen mit acht Partnern aus Deutschland, Polen, Tschechien und Italien haben wir im Programm "Central Europe" der europäischen transnationalen territorialen Kooperation (Interreg IVb) ein Projekt zur Beseitigung von Zugangshemmnissen für den SPNV konzipiert. Dieses Projekt ist bewilligt worden, die Laufzeit ist April 2010 bis März 2013.

Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, durch konkrete Pilotprojekte zu zeigen, wie die vorhandenen Hinderrnisse der Planung, Organisation und Nutzung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) beseitigt werden können. Mit Hilfe von vorbereitenden Studien und Pilotprojekten wollen wir versuchen, Organisation und Angebote des SPNV zu verbessern und neue Fahrgäste zu gewinnen. Mit den Erkenntnissen aus diesen regionalen Projekten werden wir uns bei den politischen Entscheidungsträgern auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen zur Organisation und Finanzierung des SPNV zu verbessern.

Partner des Projektes

• BAG-SPNV (DE)
• Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (DE)
• Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (DE)
• Verband Region Stuttgart (DE)
• Regione Emilia Romagna (IT)
• EURAC research (IT)
• Stadt Lubin (PL)
• Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie (PL)
• KORID LK (CZ)

Inhalte des Projektes

In ihren Regionen werden die am Projekt beteiligten Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) regionale Pilotprojekte zur Verbesserung des SPNV umsetzen. Diese betreffen einerseits die Beseitigung von Hindernissen bei der Planung und Organisation des SPNV, andererseits bei der Nutzung des SPNV durch bestimmte Gruppen von Fahrgästen. Jedes der acht regionalen Pilotprojekte widmet sich exemplarisch einem Themenfeld zur Verbesserung des SPNV.

Während der Umsetzungsphase erhalten die Projektpartner mehrere inhaltliche Impulse zu ihren Pilotprojekten: Die Partner werden in anderen Regionen bereits erprobte Lösungsansätze systematisch auswerten, eine Fachexkursion wird uns zu ausgewählten bereits umgesetzten Projekten anderer Aufgabenträger des SPNV führen, und wir werden die Projekte mit Fahrgastverbänden und den anderen Partnern des Konsortiums diskutieren.

Wir erwarten, dass sich bei der Arbeit an den Pilotprojekten Änderungsbedarf bei den durch die Aufgabenträger nicht direkt beeinflussbaren rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen des SPNV zeigen wird. Über diese Hindernisse zur Organisation des SPNV werden die Projektpartner fortlaufend berichten, und sie sollen nach Diskussion und Bewertung durch das Konsortium ihren Niederschlag in einem regelmäßig erscheinenden Papier finden. Dieses Papier wird Grundlage für regelmäßige Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern auf nationaler und europäischer Ebene, mit Verbänden und für Hintergrundgepräche mit Journalisten relevanter überregionaler Medien.

Um die Kooperation der Aufgabenträger des SPNV im Programmraum und darüber hinaus zu stärken und nach dem Abschluss des Projektes fortzusetzen, werden wir eine große Fachkonferenz vor dem Ende des Projektes organisieren. Zielgruppe dieser Konferenz sind die Besteller des Nahverkehrs in Europa, weiterhin Fachverbände und Verkehrsunternehmen. Auf dieser Konferenz sehen wir die Veröffentlichung eines Projekthandbuches und die Verabschiedung einer vorabgestimmten Kooperationsstrategie von Aufgabenträgern des SPNV in Europa vor.

Laufzeit des Projektes

April 2010 - März 2013

Budget

Gesamtbudget des Projektes: 2.167.202 Euro
davon EFRE-Finanzierung: 1.694.278 Euro (78%)

Projektleitung

Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV
Ludger Sippel

Telefon 030 - 81 61 60 99-3
Fax 030 - 81 61 60 99-9
sippel@bag-spnv.de

 

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